Eine wichtige Sache gleich vorweg: Was folgt ist eine Zusammenfassung meiner persönlichen Erfahrungen, ein Go! Go! Nihon Erfahrungsbericht, nicht mehr aber auch nicht weniger. Das hat Vorteile, wie zum Beispiel, dass meine hier dargestellte Meinung zu 100% unabhängig ist. Allerdings kann ich auch nicht für jeden Menschen in jeder möglichen Situation sprechen, daher beziehe bitte in alles was ich sage deine persönlichen Umstände und Vorstellungen mit ein.

Lassen wir nun also die Formalitäten hinter uns und widmen wir uns dem eigentlichen Thema: Du möchtest nach Japan kommen, oder? Du weißt aber nicht genau wie. Allerdings ist bei deinen Recherchen immer wieder der Name „Go! Go! Nihon“ aufgetaucht, inklusive dem damit verbundenen Versprechen eines einfachen und unkomplizierten Weges als Sprachschüler nach Tokyo, Osaka & Co. zu kommen. Doch wie viel Wahrheit und Seriösität steckt eigentlich hinter diesem Versprechen?

Fangen wir mit ein paar harten Fakten an: Das mitunter von Davide Rossi gegründete Unternehmen Go! Go! Nihon erblickte im Jahre 2009 das Licht der Welt und verhalf seitdem nach eigenen Angaben bereits über 5000 Sprachschülern zu einem Aufenthalt in Japan. Über die Jahre erweiterte sich die Zielgruppe des stetig wachsenden Unternehmens und mittlerweile vermitteln sie Sprachschüler auch nach Korea und Spanien. In Japan pflegen sie Kooperationen mit einer Vielzahl an Bildungseinrichtungen in Tokyo, Osaka, Yokohama, Kyoto, Fukuoka und Sapporo, darunter Sprachschulen, Berufsschulen und sogar eine Universität.

Alle oben genannten Punkte sind über eine kurze Google Recherche von jedem überprüfbar und sollten eines sehr klar machen: Das Unternehmen ist so echt und seriös wie es nur sein kann, besitzt mehrere Jahre an Erfahrung und kann auf ein weitreichendes Netzwerk in ganz Japan zugreifen. Warum ich das hier alles so betone? Weil ich weiß, wie schwer es sein kann sechs Monate seines Lebens in die Hände einer Organisation zu legen, die einem mangels eines physischen Standorts in deiner Umgebung nur über das Internet und E-Mail bekannt ist. Aber nachdem ich selbst ohne Probleme durch die Hilfe von Go! Go! Nihon nach Tokyo gekommen bin und auch das Vergnügen hatte für einen Live-Stream ihr Büro in Shinjuku zu besuchen, kann ich dir versichern, dass du dich in gute Hände begibst.

Meine persönliche Geschichte mit Go! Go! Nihon

Kommen wir also zu meiner persönlichen Erfahrung mit dem Ganzen, meinem Go! Go! Nihon Erfahrungsbericht. Mein erster Kontakt mit Go! Go! Nihon kam vergleichsweise spät zu Stande: Ich hatte mich bereits für eine Sprachschule in Tokyo entschieden und war gerade dabei, mit ihrer Unterstützung mein Visum auf den Weg zu bringen. Zwar hatte ich von Go! Go! Nihon schon mehrfach bei meinen Recherchen gehört, jedoch dachte ich, dass ich das Ganze auch alleine bewerkstelligen könnte. Allerdings gab es mit meiner Sprachschule dann doch ein paar Probleme mit der Kommunikation, benötigten Dokumenten und so weiter. Das hatte mehrere Gründe, darunter die komplizierte und verwirrende Bürokratie der japanischen Einwanderungsbehörde, allerdings auch kulturelle und sprachliche Unterschiede. Da ich zu jener Zeit auch mitten in meiner Abiturphase steckte und keine Zeit hatte mich täglich mit dem Thema auseinanderzusetzen, wendete ich mich schließlich Go! Go! Nihon zu. Zuerst klärte ich nur ein paar Grundfragen und informierte mich über den ganzen Ablauf.

Schließlich entschied ich mich den ganzen Anmeldeprozess bei meiner Sprachschule auf Go! Go! Nihon zu verlagern, was ausgesprochen problemlos funktionierte, wenn man bedenkt, dass ich mich schon mitten im Anmeldeprozess befand. Ab diesem Moment wurde Davina, meine deutsche Studenten-Koordinatorin, eine ständige Begleiterin in den nächsten Monaten voller Planung rund um Visum, Sprachschule und Unterkunft. An dieser Stelle möchte ich kurz folgendes anmerken: Auch mit Go! Go! Nihon ist es kein Kinderspiel sich um alle Formalitäten zu kümmern! Es ist sicherlich sehr viel einfacher als auf eigene Faust, jedoch bedarf es trotzdem eines gewissen Aufwands sich um all die nötigen Dinge zu kümmern. Schließlich will man für einen längeren Zeitraum in einem anderen Land leben, ein Vorhaben, welches nicht zuletzt wegen Japans komplizierter Bürokratie etwas Eigeninitiative erfordert.
Allerdings sollte dies niemanden abschrecken, der es sich zum Ziel gesetzt hat, mehrere Monate in einem fremden Land zu lernen und zu leben.

Mit Davinas Hilfe war das Thema Visum vergleichsweise schnell aus der Welt geschafft, da sie mir genau sagen konnte, welche deutschen Dokumente ich vorweisen musste und mir stets sehr konkret meine Fragen beantwortete. Diese Erfahrung setzte sich von da an auch ziemlich genau so fort: Ich erhielt eine Anweisung, was ich zur Verfügung stellen musste, kümmerte mich um das Sammeln der benötigten Infos und Dokumente und Davina kontrollierte, dass alles seine Ordnung hatte. Außerdem entfiel für mich ein Großteil der Zeitplanung: Mir wurde immer rechtzeitig mitgeteilt, wenn ich mich um etwas kümmern musste, wodurch der Stress um Deadlines für mich entfiel.

Und so wurde aus dem Visum die Finanzierung, aus der Finanzierung der Flug, aus dem Flug die Wohnung und schließlich holte ich mir kurz vor meiner Abreise in meiner lokalen japanischen Botschaft mein Visum ab und wunderte mich, wie schnell und einfach das Ganze in Retroperspektive doch gelaufen war. Und das Beste: Ich hatte keinen Cent an Go! Go! Nihon bezahlt, meine Ausgaben waren effektiv genauso hoch wie in jedem anderen Szenario.

Der Kontakt endete aber nicht mit meiner Ankunft in Japan: Ich besuchte eine Orientierungsveranstaltung, wo ich endlich Davina kennenlernen konnte, welche ich ja bisher nur aus meiner E-Mail Inbox kannte. Auch bei weiteren Fragen während meines Aufenthalts hatte ich immer einen Ansprechpartner, darüber hinaus lernte ich viele Leute kennen, die genauso wie ich mit Go! Go! Nihon nach Tokyo gekommen waren.

Und damit wären wir auch schon am Ende meines Go! Go! Nihon Erfahrungsberichts angekommen. Seit meiner Ankunft sind mehrere Monate vergangen und ich sehe schon dem Ende meines über sechs Monate langen Aufenthalts entgegen. Rückblickend bereue ich meine Entscheidung nicht ein Stück. Weder die Entscheidung nach Japan zu kommen, noch mich bei diesem Vorhaben von Go! Go! Nihon zu unterstützen lassen. Daher kann ich euch uneingeschränkt empfehlen meinem Beispiel zu folgen!